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Interviews der Medien mit der Höchsten Meisterin Ching Hai (Veganerin), Teil 10 von 12

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und erklärt in dieser Folge, dass wir alle aus der Höchsten Quelle stammen und unsere innere Weisheit zum Zeitpunkt der Einweihung erweckt wird. Sie empfiehlt zudem den veganen Lebensstil als heilsame spirituelle Praxis, da er das Tötungskarma minimiert, unseren Körper reinhält, dadurch den spirituellen Fortschritt fördert und ein Ausdruck unserer Liebe zu allen Wesen ist.

(Sie verlangen also nicht, dass die Leute all ihre weltlichen Güter aufgeben, sondern vielmehr, dass sie bei allem, was sie tun, ihre aufrichtige Absicht einbringen?) Richtig, richtig. Richtig. Wir müssen produktiv sein und sowohl diese Welt als auch den Geist unterstützen. Wir müssen uns in jeder Hinsicht weiterentwickeln, nicht nur spirituell.

(Danke. Weil wir multidimensional sind, nicht wahr?) Ja, multidimensional. (Ja.) Denn wir müssen vollkommen sein, wie es heißt: „Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Und ein vollkommener Mensch kann nicht einfach in einer Höhle im Schneidersitz sitzen und nichts tun, oder sein Leben ändern, oder die Arbeit, die er tut, nicht verrichten. Er hat auch Verantwortung.

(Meisterin, da wir gerade vom Sitzen im Schneidersitz in einer Höhle sprechen: Könnten Sie etwas darüber sagen, was Sie hinsichtlich eines Stils, einer Art der Meditation, empfehlen?) Gerne. Es bedarf keines bestimmten Stils. Das Wichtigste ist, dass sich unsere innere Weisheit öffnet, und das geschieht zum Zeitpunkt der Einweihung. Wir nutzen diese Fähigkeit, um zu verstehen, und all die Dinge zu begreifen, die um uns herum geschehen, um das Universum zu verstehen und um uns selbst zu verstehen. Es kommt nicht auf die Haltung an, sondern auf die Konzentration.

Jared: Willkommen zurück. Hier ist Radio 2000 Seeing Beyond. Wir hoffen, dass wir Ihren Freitag verschönern und Ihnen ein paar gute Nachrichten bieten, anstatt der üblichen Nachrichten, von denen wir so viele zu hören bekommen und die eher wie eine dunkle Wolke wirken, würde ich sagen, statt wie ein strahlendes Licht. Und wir hoffen, dass wir etwas Sonnenschein und etwas Licht in Ihr Leben bringen, heute Vormittag mit unserem unser Gespräch mit der Höchsten Meisterin Ching Hai, die aus Südkalifornien anruft. Sie ist wirklich eine erstaunliche Frau. Ich weiß nicht, wie ich [SIE sonst] beschreiben soll. Sie fand es etwas schwierig, bestimmte Dinge zu beschreiben. Jetzt finde ich es schwierig, sie zu beschreiben, außer zu sagen, dass ich wirklich froh bin, dass Sie in weiblicher Gestalt erscheinen.

Ich denke, das ist heutzutage auf der Welt sehr wichtig: von einer kraftvollen spirituellen Frau zu hören. Es gibt so viele Männer, die herum laufen und alle möglichen Dinge sagen darum bin ich sehr froh, dass Sie heute Morgen hier sind.

Master: Danke. Ich bin auch froh. Ich bin froh, dass Sie mir diese Ehre und Gelegenheit gewährt haben.

(Meisterin, Sie haben mehrmals das Wort „Einweihung“ erwähnt.) Ja. (Könnten Sie bitte mehr darüber sagen, worauf Sie sich beziehen. Ich weiß, was das Wort bedeutet, aber was meinen Sie genau damit?) Ja, ja.

Einweihung ist eigentlich nur ein Wort für die Öffnung des Geistes. Wir sind von vielen Arten von Hindernissen umgeben, von unsichtbaren und sichtbaren. Die sogenannte Einweihung ist ein Prozess, bei dem das Tor der Weisheit geöffnet wird, damit diese in diese Welt fließen und dann die Welt und auch uns selbst, das sogenannte Selbst, segnen kann. Doch das Wahre Selbst ist stets in Herrlichkeit und Weisheit. Dafür bedarf es keiner Segnungen. Was ich meine, ist die Art und Weise, wie wir die Dinge verstehen; dieses Verständnis wird wiederum die Welt, in der wir leben, segnen und sie strahlender machen.

(Meisterin, meinen Sie damit, dass es bei der Einweihung darum geht, dass Sie den Menschen segnen und ihn dadurch in gewisser Weise für neue Möglichkeiten öffnen?) Richtig. Tatsächlich sind wir alle die Größten im Universum. Wir stammen aus der größten Quelle; daher müssen wir die Größten sein. Wir können nicht einfach von Bäumen oder Felsen stammen oder von etwas, das uns einfällt. Der Prozess der Einweihung besteht darin, uns gewissermaßen sofort zurück in diese höchste Position zu katapultieren, die wir die ganze Zeit über vergessen haben, weil wir zu sehr mit alltäglichen, weltlichen Aktivitäten beschäftigt waren.

(Das finde ich toll: „Uns zurück in diese höhere Position zu schocken.“) Höchste Position. (Die höchste!) Ja.

Jared: Meisterin, ich weiß, dass die Sufi-Meister oft sagen, dass es unsere Aufgabe in diesem Leben ist, uns daran zu erinnern, wer wir sind. (Stimmt.) Und es klingt so, als würden Sie genau das Gleiche sagen. (Ja, genau, das ist es.) Apropos dieses getrübte Dasein, das unsere Illusion ist: Ich weiß, dass einer meiner Lehrer einmal sagte, ein Großteil des Lebens hier sei Maya oder eine Illusion, und er sagte dass es eine sehr reale Illusion sei. Wir verstricken uns sehr darin. (Stimmt.) Was sind Ihrer Meinung nach die größten Hindernisse, denen ein spirituell Suchender auf seinem Weg begegnet?

Master: Nun, je mehr wir wissen, desto weniger verstehen wir. (Das finde ich großartig.) (Ist das vielleicht etwas Positives, was meinen Sie?) Weil wir zu viel weltliches Wissen ansammeln. Deshalb verstehen wir die Wahre Weisheit nicht mehr. Das ist also unser getrübtes Dasein. Wir sind zu stolz auf unseren Doktortitel oder das Wissen, das wir aus dieser irdischen Welt gewonnen haben, und haben vergessen, dass wir so viel größer sind als das. Eigentlich bedeutet es, wenn wir zu stolz sind, dass wir auf uns selbst herabblicken, weil wir nämlich größer sind als das. Und natürlich steht das Wissen aus dieser Welt der spirituellen Weisheit nicht im Weg, aber wenn wir … Wenn wir daran festhalten, dann sind wir in Schwierigkeiten.

(Es klingt, als würden Sie sagen: Wenn wir aus dem Wissen, dem intelligenten Kopfwissen das wir in der Schule lernen, um diese Doktortitel zu bekommen, einen Gott machen.) Richtig. (dann schlafen wir ein.) Richtig. Nun, Sie wissen ja schon alles.

(Nun, vielleicht stecke ich hier in Schwierigkeiten.) (Jared, ich weiß, warum. Weil du gerade ein Doktorand bist. Wenn du einen Doktortitel hättest, wärst du in Schwierigkeiten.) (Oh, stimmt. Ja. Vielleicht ist es das.) Oh, tut er das? (Ja.) Na dann, Glückwunsch. (Nun, ich glaube, ich bleibe für immer ein Doktorand, ich glaube nicht… wie auch immer.) (Er ist auf dem Weg dahin, was wir wahrscheinlich alle eigentlich sind.)

Nein, ich will diese Abschlüsse keineswegs herabsetzen. Ich möchte damit nur ein anschauliches Beispiel geben: Wenn wir uns zu sehr an diese Dinge klammern, dann vergessen wir das Wahre Selbst, das ist alles. (Ja, absolut.)

Jared: Nun, das erinnert mich an die Geschichte in der Bibel, in der der reiche junge Herrscher zu Jesus kam und fragte: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen?“ Und Jesus brachte ihn genau auf den Punkt, woran er festhielt. Er sagte: „Du musst alles aufgeben?“ Ich glaube nicht, dass er das tun wollte. (Stimmt.)

Mike, ein Anrufer aus Berkeley, möchte wissen, wie ein Meister den Titel „Supreme Master“ erhält.

Master: Oh, ich verstehe. Nun, ich weiß es auch nicht. (Sie sind eines Morgens aufgewacht, und jemand hat das zu Ihnen gesagt, richtig?) Ja, nun, manchmal erkennen die Anhänger, die sogenannten Schüler, die Erhabenheit des sogenannten Meisters. Also geben sie dem Meister viele ehrenhafte Namen. Zum Beispiel ist Christus ist auch ein Titel. Buddha ist ebenfalls ein Titel (Ja.), der den Meistern in jener Zeit verliehen wurde. Ich fühle mich nicht so „höchst“, aber ich weiß mit Sicherheit, dass wir aus der Höchsten Quelle stammen. Das kann ich bestimmt sagen.

Jared: Wir stammen aus der Höchsten Quelle. (Ja, wir alle.) Ja. (Ja.) Das ist auch eine Meditation, richtig? Immer wieder zu wiederholen: „Ich stamme aus der Höchsten Quelle.“

Master: Es geht nicht um das Wiederholen; es ist die Überzeugung, die wir aus der Selbstverwirklichung kennen. (Richtig.) Ja. (Genau das ist es.)

Bonnie: Wissen Sie, was mir an Ihnen auffällt, Meisterin, ist, dass Sie so einen warmen und sanften Sinn für Humor haben. (Oh, wirklich?) Ja. Sagen Sie bitte noch ein wenig darüber, wie wichtig Humor in unserem Leben ist.

Master: Nun, der kommt von selbst. Der kommt von selbst, wenn man die Dinge locker sieht und weiß, woher man kommt. Und wenn man innerlich sehr selbstbewusst ist, dann hat man Humor. (Aha.) Es ist natürlich eine andere Ebene, aber immerhin… (Ja.) Nichts ist mehr wichtig. Nichts ist mehr so wichtig, dass man seine positive Denkweise aufgeben müsste. (Nichts ist so wichtig, dass man seinen Sinn für Humor aufgeben müsste.) Ja, stimmt.

(Wir haben einen Anrufer, Alex, aus San Jose, der fragt: „Was hält der Meisterin von der Lehre der Ehelosigkeit?“) (Ehelosigkeit. Ich glaube, er meint, nicht verheiratet zu sein und [Veganismus].)

Master: OK. Nein, ich empfehle Veganismus, aber nicht die Ehelosigkeit. Denn wir befinden uns in diesem physischen Leben, und wir sollten das tun, was von uns verlangt wird, solange es unserem Nächsten keinen Schaden zufügt. Das Eheleben ist für viele Menschen gut. Ich sage auch nicht, dass alle Menschen heiraten sollten. Es hängt davon ab, was sie lieber tun. Ehe bedeutet eine lebenslange Partnerschaft und auch ein produktiveres Leben. Und ihr werdet mehr spirituelle Seelen in diese Welt bringen, wenn wir selbst auch spirituell sind. Das ist sehr produktiv. Das ist in Ordnung. Veganismus ist einfach eine Art, unsere Liebe gegenüber allen Wesen zum Ausdruck zu bringen.

Jared: Linda, die aus Menlo Park anruft, hat auch darum gebeten, etwas über die Bedeutung des [Veganismus] zu erzählen. (Richtig.) Warum ist es wichtig, [vegan] zu leben?

Master: Nun, weil es das riesige, schwere Tötungskarma dieses Planeten minimiert. „Karma“ bedeutet das Ergebnis unserer Handlungen. Wenn wir also rein handeln – wenn Sprache, Körper und Geist rein sind – dann wird auch der Planet reiner und friedlicher sein. Natürlich betrifft das jeden, aber an erster Stelle stehen wir selbst.

(Inwiefern, Meisterin, beeinflusst die Ernährung eines Menschen seinen spirituellen Fortschritt?) Nun, wie wir sehen, beeinflussen auch Körper und Geist unseren spirituellen Fortschritt, denn wir müssen dieses Instrument aus Körper und Geist nutzen, um die höheren Stufen zu erreichen. Ja? (Ja.) Deshalb muss es rein sein. Wenn man z.B. ein Glas benutzt, um Wasser zu trinken, sollte das Glas sauber sein. Sonst könnte man sich vergiften. Es liegt nicht am Wasser, aber man trinkt das Wasser aus dem Glas, also muss das Glas sauber sein.

(Meisterin, bezeichnen Sie Ihren Hauptsitz derzeit als Taiwan (Formosa)?) Ja. (Ich bin neugierig: Welche Art von Verbindungen spüren Sie oder hatten Sie zum Festlandchina?) Wir schicken auch Leute dorthin, um Einweihungen zu geben. Tausende und Abertausende werden eingeweiht. Ja.

(Das klingt dann nach einer großen Veränderung in der Aufgeschlossenheit auf dem chinesischen Festland?) Ja, ja. (Verändert sich dort sehr viel?) Ja, es verändert sich sehr stark, ja, zum Besseren, ja. (Was ist mit Russland? Waren Sie schon mal in Russland?) Ja, das war ich. Ich bin vor langer Zeit nur einmal kurz vorbeigekommen. (Nur kurz vorbeigekommen.) Ja. Bevor sich der Vorhang senkte.

(Wir haben noch ein paar Minuten, bevor wir die nächste Pause machen, Meisterin. Sie sprechen sehr lobend von Jesus und Buddha und sehen Parallelen zwischen deren Lehren. Ich weiß, dass Christen daran glauben, dass Jesus GOTT ist, und ich weiß, dass die Buddhisten Buddha nicht ganz so sehen. Können Sie etwas dazu sagen, inwiefern Sie sie als ähnlich oder als unterschiedlich ansehen?) Okay.

Sehen Sie, auch buddhistische Gläubige denken in ähnlicher Weise. Ich meine, die wahren Buddhisten, in gewisser Weise. Denn in Indien betrachten sie einen Meister als GOTT, und der Herr Jesus und Buddha waren solche Meister, und tatsächlich verehren sie die Meister manchmal mehr als GOTT, weil sie sagen, GOTT habe uns einfach in diese leidvolle Existenz geworfen, aber der Meister habe die Kette des Elends durchtrennt und uns befreit. Allerdings verursachen die Fehlinterpretationen und Übersetzung manchmal große Verwirrung bei uns, aber ich durchschaue all das, um zum Wesentlichen vorzudringen. Das ist das Resultat der Erleuchtung.

(Meisterin, wir machen jetzt noch einmal eine kurze Pause) Ja., (um einige unserer Sponsoren dieser Sendung, „Radio 2000 – Seeing Beyond“, zu begrüßen. Nach dieser kurzen Pause sind wir gleich wieder da.)

Photo Caption: „Die Blumen erblühen für die ursprüngliche QUELLE Die Seele verherrlicht den EINEN und EINZIGEN“

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