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Meistens tragen Frauen Make-up und schöne Kleidung, wenn sie ausgehen und jemanden treffen, mit dem sie nichts zu tun haben. Und den Ehemann, den intimsten, wichtigsten Menschen in ihrem Leben, vernachlässigen sie. Und dann werfen sie ihm vor, dass er zum Essen ausgeht, irgendwo in einem Restaurant isst. Daher ist es nicht so wichtig, ob man verheiratet ist oder so, aber wenn man es schon ist und sich darüber beklagt, dass der Ehemann untreu ist, dann muss man sein Aussehen überprüfen, sonst ... (Wenn Männer untreu sind, dann liegt es an den Frauen.) Ja, ja, ja. Das glaube ich. Das glaube ich. Das glaube ich. Manchmal sind wir Frauen dominant, herrisch und schwer zufriedenzustellen. Außerdem vergessen wir nach der Hochzeit alles und denken einfach: „Okay, ich hab ihn! Das war‘s. Jetzt geht er nirgendwo mehr hin! Ich habe ihn mir geschnappt.“ Und damit Schluss.Nach der Heirat muss man sich mehr um seinen Mann kümmern als zuvor, denn jetzt ist es der eigene. Vorher war es einem egal, vielleicht ist er ja woanders hingegangen oder hat jemand anderen geheiratet, aber jetzt hat man ihn. Um alles, was man hat, muss man sich kümmern. Sonst verliert man es. Das ist das Gesetz, denn alles, was man nicht zu schätzen weiß, wird Gott einem wegnehmen. Wenn man nicht weiß, wie man es nutzt, oder es nicht zu schätzen weiß, wird Gott denken: „Okay, du magst es nicht. Ich nehme es dir weg und gebe es jemandem, der es mehr schätzt.“ Ja, ja.Die meisten Menschen glauben, dass Frauen nach der Hochzeit nicht mehr auf sich achten müssen – das ist falsch. Und wenn ihr praktiziert und euch nicht um euch kümmert, ist das auch falsch, denn dann seid ihr beruflich erfolglos, seid in eurer Ehe erfolglos, und euer Leben wird zum Elend. Es sei denn, ihr wollt Nonne werden. Stimmt‘s, Bruder? Ja. Es ist in Ordnung, wenn ihr allein seid, aber wenn ihr Kinder habt, dann habt ihr auch den Kindern gegenüber eine Pflicht, euch um eure Ehe zu kümmern, und auch gegenüber eurem Mann, weil ihr ihn sonst zur Untreue veranlasst. Das ist auch für ihn sehr unangenehm, denn die meisten Ehemänner respektieren und lieben ihre Frau, ob ihr es glaubt oder nicht. Es ist für einen Mann sehr belastend, seine Frau zu verlassen und eine Affäre mit einer anderen Frau zu haben. Das entspricht keinesfalls seiner tiefsten, innigsten Sehnsucht. Ist es nicht so? Alle Männer hier, antwortet mir! (Doch.) Ja? Ja. Es ist wahr.Darum habe ich in letzter Zeit etwas Make-up aufgetragen. Nur damit ihr Bescheid wisst: Dieser Lippenstift wird euer (inneres himmlisches) Buddha-Licht nicht verdecken, er wird euren inneren Zustand der Erleuchtung nicht verändern. Tut doch einfach eure Pflicht, nutzt alles, was Gott euch gegeben hat, um die Welt und euer Leben zu verschönern. Aber hängt nicht daran und betrachtet diese Dinge nicht als wichtig. Wenn ihr Make-up auftragen wollt, dann tut es. Wenn nicht, dann nicht. Innerlich macht es keinen Unterschied. Habt ihr euer Medizinstudium erst einmal abgeschlossen, macht es für euer inneres Wissen und eure Position keinen Unterschied, ob ihr Lumpen tragt oder schöne Kleidung. (Genau.) Aber als Arzt ist es natürlich vorzuziehen, saubere und gepflegte Kleidung zu tragen, damit sich die Menschen eher bemüßigt fühlen, euch zu respektieren. Und der gegenseitige Umgang, das Gespräch miteinander, ist einfacher, weil beide sich wohlfühlen. Wir müssen nicht hässlich sein, um ein Buddha zu sein. Ein hässlicher Buddha zu werden, ist auch sehr hässlich. […]Ich wurde Nonne. Es war einfach mein Schicksal in diesem Leben, dass ich damals diesen Job ausüben musste. Aber das ist vorbei. Innerlich ist es noch nicht vorbei, nur nach außen hin. Warum bin ich Nonne geworden, habe mir den Kopf rasiert und trage kein Make-up mehr wie früher? Einfach weil es für mich nicht wichtig ist, ob ich Make-up trage oder nicht. Aber jetzt in diesem Job merke ich, dass sich viele Leute vom äußeren Erscheinungsbild irreführen lassen. Und manche denken, wenn sie von mir eingeweiht werden, müssten sie ihren Ehemann verlassen, dürften nie wieder Make-up auftragen, gar nichts mehr tun, und ihr Leben wäre dann ein einziges Elend. Und dann mögen ihre Männer sie nicht mehr, weil sie ihnen verändert vorkommen, oder sie denken, die Frauen lieben sie nicht mehr oder wollen als Nächstes selbst Nonne werden.Die meisten Männer, deren Frauen von mir eingeweiht wurden, machen ihren Frauen das Leben schwer, weil die sich plötzlich verändert haben. Vegan zu leben geht ja noch, aber dann kein Make-up, kein Schmuck, keine Kleidung. Nein, ich meine, nein, nein! Keine schönen Kleider. Und was kommt als Nächstes? Sie befürchten, dass ihre Frau von zuhause weggeht, die Kinder verlässt und wie ich Nonne wird. Und dann kommen viele Briefe und all diese Beschwerden und so viel Ärger. Also habe ich mich geändert. Wenn ich meine Familie aufgeben und für euch Lumpen tragen muss, dann tue ich das. Und wenn ich die Lumpen für euch wieder aufgeben muss, tue ich auch das. Die Lumpen und der goldene Teppich sind beides weltliche Dinge. Sich an das eine oder andere zu klammern, ist dieselbe Unfreiheit. Versteht ihr? (Ja.)Deshalb bin ich froh, dass ihr das versteht. Und ich glaube, so fühle ich mich euch näher. Und ihr fühlt euch mir dadurch auch näher. So könnt ihr mir viele eurer persönlichen Probleme anvertrauen. Persönliche Probleme, familiäre Probleme, scheinen nicht in den spirituellen Bereich zu gehören, aber sie tun es doch, sie tun es. Denn was nützt es euch, wenn ich euch lehre, zu meditieren und Buddha zu werden, während euer Leben ein einziges Elend ist? Euer Mann hat Probleme und ist einsam, und eure Kinder sind wegen der zerrütteten, zerstrittenen Familie unglücklich. Dabei möchte ich euch doch den Himmel bringen, nicht die Hölle. Deshalb: Alles, was ihr in dieser Welt nutzen könnt, um euer Leben besser zu machen, eure Umgebung zu verschönern und eure Ehe zu festigen, das nutzt bitte! Nutzt es, lasst euch nicht davon einengen. […]Photo Caption: Ein Versuch, gemeinsam in die rechte Richtung zu gehen!











